Mit einer gemeinsamen Initiative wollen Bundesgesundheits- und Bundeswirtschaftsministerium den Export in der deutschen Gesundheitswirtschaft stärken. „Health made in Germany“ heißt das Projekt, mit dem die Ministerien hiesige Gesundheitsunternehmen zum Beispiel dabei unterstützen wollen, Geschäftspartner im Ausland zu finden.
„Mehr Zusammenarbeit gerade zwischen kleinen und mittleren Unternehmen ist beim Export von Gesundheitsleistungen besonders notwendig“, sagte Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Montag bei der Vorstellung der Initiative in Berlin. Die Gesundheitswirtschaft sei eine der bedeutendsten Branchen in Deutschland. Vor allem im Exportbereich würden dort viele Potenziale schlummern.
Gesundheitsminister Bahr nannte die Gesundheitswirtschaft einen „Jobmotor“ und „Wachstumsmarkt“. „Mit unserer gemeinsamen Initiative und den bilateralen Gesundheitsprojekten des Bundesministeriums für Gesundheit unterstützen wir die deutschen Unternehmen dabei, neue Kontakte aufzubauen und neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen“, sagte der FDP-Politiker.
Nach Angaben beider Ministerien sieht die Initiative zum Beispiel vor, bereits bestehende Aktivitäten im Bereich der Außenwirtschaftsförderung der Gesundheitswirtschaft zu vernetzen und diese auf einer Internetplattform zentral vorzustellen. Auch sollen Arbeitskreise gegründet werden, die sich regelmäßig treffen. Weiter sollen den Unternehmen relevante Marktinformationen bereitgestellt werden.
Das Wirtschaftsministerium fördert die Initiative mit einer Million Euro, das Budget des Gesundheitsministeriums liegt bei 200.000 Euro. Weitere Informationen gibt es auf www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de und www.health-made-in-germany.com.
