| 1. Kamingespräch der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. |
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Köln.12.01.2010. In einer hochkarätig besetzten Veranstaltung hat sich die Mitgliedschaft des Gesundheitsregion KölnBonn e.V. zum Jahresbeginn mit mehr als 100 Experten aus der Gesundheitsbranche im Hause der DKV in Köln getroffen. Ziel des regionalen Netzwerks ist es, die Unternehmen und Einrichtungen der Wachstumsbranche in der Metropolregion Rheinland produktiv zu vernetzen und zu profilieren. Dr. jur. Rainer Hess, unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, stellte als Key-Note-Speaker die komplexe Aufgabe in der sozialversicherten Gesundheitsvorsorge heraus: „Kosten senken und gleichzeitig Qualität erhöhen - das ist ein Grundkonflikt schon in der Zielsetzung“. Seine Forderung an alle Beteiligten im Gesundheitssystem: Bestehende Versorgungsstrukturen müssen optimiert und die Qualität ärztlicher Leistungen muss messbar und dann verbindlich gemacht werden, um einen echten Wettbewerb zu fördern. In einigen europäischen Ländern wie den Niederlanden oder Finnland gebe es bereits entsprechende Ansätze. Seine Botschaft an die Experten der Region: „Um das Notwendige mit begrenzten Mitteln zu gewährleisten, müssen die unterschiedlichen Interessen besser miteinander verknüpft werden. Bestehende Versorgungsstrukturen müssen zu Netzwerken ausgebaut werden, bei denen alle Hand in Hand arbeiten“. Zur Zeit sieht Hess bei gesetzlicher wie privater Versicherung aber allenfalls Insellösungen. Seine Einschätzung: Nur auf regionaler Ebene wird es gelingen, den Konflikt um Kostensenkung bei gleichzeitiger Verbesserung der Qualität zu lösen. Der regionalen Versorgungsstruktur mit ihrem Potential zur Vernetzung und Integration kommt eine Schlüsselrolle zu, wie sie im Rheinland bereits der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. übernommen hat. Beim anschließenden Get together wurde die angeregte Debatte in Einzelgesprächen vertieft. Aufgrund der positiven Resonanz soll schon bald ein 2. Kamingespräch des Gesundheitsregion KölnBonn e.V. folgen |