| Für eine starke Gesundheitswirtschaft in Deutschland |
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BDI fordert Ausbau der Gesundheitswirtschaft zum Wachstumstreiber : „Die Gesundheitswirtschaft erweist sich als Stabilitätsanker in der Krise und kann zu einem Wachstumsmotor werden. Bis 2020 können weitere 1,2 Millionen Arbeitsplätze entstehen.“ Das sagte Andreas Barner, Vorsitzender des BDI/BDA-Ausschusses für Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik, anlässlich der Vorstellung des Positionspapiers „Für eine starke Gesundheitswirtschaft in Deutschland“ der BDI-Initiative „Wirtschaft für Gesundheit“ am 25.11.2009 in Berlin. „Die Politik muss Rahmenbedingungen setzen, mit denen sich Innovationen medizinisch wie wirtschaftlich lohnen“, forderte Barner. Der Koalitionsvertrag biete hierfür die richtigen Ansatzpunkte. Neben der Einführung der steuerlichen Forschungsförderung für Unternehmen aller Größenklassen müsse die Marktpreisbildung konsequent ermöglicht werden: „Zentralistische Eingriffe in die Preisbildung privatwirtschaftlicher Unternehmen passen nicht in ein innovationsoffenes Umfeld.“ Die Nutzenbewertung neuer medizinischer Technologien und Arzneimittel sollte transparent nach international anerkannten Standards erfolgen. „Auch Krankenkassen müssen sich dem Wettbewerb öffnen“, verlangte Barner. Dazu gehöre dann auch die volle Geltung des Kartell- und Wettbewerbsrechts. „Dann bekommen die Versicherten auch Wahlfreiheit und Transparenz.“ Dabei müsse der Zugang zu Innovationen für alle möglich sein. |