Gesundheitspolitik
Ergebnisse der DIHK-Umfrage bei den Industrie- und Handelskammern Frühsommer 2011 PDF Drucken E-Mail

Ergebnisse der DIHK-Umfrage bei den Industrie- und Handelskammern Frühsommer 2011: SONDERAUSWERTUNG „GESUNDHEITSWIRTSCHAFT

Die Gesundheitswirtschaft geht gestärkt in den Sommer - ihre Einschätzungen der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung sind ungebrochen positiv. Das zeigt die neueste Sonderauswertung Gesundheitswirtschaft der aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage vom Frühsommer 2011, an der sich über 700 Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft beteiligt haben.Herausgeber: 

Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. | Berlin | BrüsselPostanschrift: 11052 Berlin | Hausanschrift: Breite Straße 29 | Berlin-Mitte, Telefon (030) 20 308-0 | Telefax (030) 20 308 1000

Ergebnisse der DIHK-Umfrage bei den Industrie- und Handelskammern Frühsommer 2011

 
Vom ohnmächtigen zum mächtigen Patienten PDF Drucken E-Mail

Gesundheitswirtschaftskongress prognostiziert steigende Patientensouveränität
 

Die Realisierung der Idee einer Stiftung Gesundheitstest muss ganz oben auf der Agenda der Politiker stehen, fordert der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann, zugleich Präsident des Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg. Es gelte die Transparenz der Medizin durch objektive Bewertungen zu steigern, um die Chancen der Patienten zu erhöhen, selbstbestimmter auf den wachsenden Gesundheitsmärkten zu agieren.

Die Diskussionen des Gesundheitswirtschaftskongresses im September dieses Jahres und die Reaktionen darauf ermutigten sehr, so Lohmann, sich nicht von Bedenkenträgern, die es natürlich zu Hauf gebe, beirren zu lassen. Prof. Lohmann wörtlich: Der Weg vom ohnmächtigen zum mächtigen Patienten ist möglich. Wir müssen ihn mutig einschlagen.
Die künftige Rolle des Patienten war auch Thema des von Dr. Uwe Preusker moderierten Streitgespräches zwischen Dr. Christoph Lohfert und Prof. Heinz Lohmann auf dem 6. Gesundheitswirtschaftskongress am 1. und 2. September 2010 in Hamburg.

Der Mitschnitt ist jetzt online: www.lohmannkonzept.de/aktuelles_video.shtml.
Karten für den 7. Gesundheitswirtschaftskongress am 31. August und 1. September 2011 mit Frühbucherrabatt gibt es bereits jetzt unter:www.gesundheitswirtschaftskongress.de

 
Effizienzreserven im Gesundheitswesen heben - Achim Dercks in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" PDF Drucken E-Mail

(07.06.2010) Mehr Wettbewerb und mehr Eigenverantwortung im Gesundheitswesen fordert Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nach dem Scheitern des Prämienplans von Bundesgesundheitsminister Rösler.

 "Studien haben gezeigt, dass im Gesundheitswesen allein 5 bis 10 Milliarden Euro pro Jahr gespart werden können, wenn die Effizienzreserven gehoben werden", sagte der DIHK-Gesundheitsexperte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Diese Potenziale liegen in erster Linie in intensiverem Wettbewerb."

Auf der Leistungsseite müsse es möglich sein, Einzelverträge zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern oder Ärzten abzuschließen, forderte Dercks. Außerdem müsse "die Privatisierung von Krankenhäusern fortgesetzt und eine monistische Finanzierung der Häuser schrittweise angestrebt werden".

Mit Blick auf die Einnahmeseite sei der Einstieg in pauschale Versicherungsprämien in Verbindung mit einem steuerfinanzierten sozialen Ausgleich erforderlich, so Dercks. Und: "Auch die Versicherten müssen größere Eigenverantwortung übernehmen, wenn es darum geht, das Gesundheitssystem insgesamt zu stabilisieren."

"Frankfurter Allgemeine Zeitung"   vom 5. Juni 2010,
www.faz.net

 
Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2010: Gesundheitswirtschaft PDF Drucken E-Mail

Der DIHK hat in seiner Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2010 besonderes Augenmerk der Gesundheitswirtschaft gewidmet. Dabei wurde festgeestellt, dass im Zuge der konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft auch die Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft erfreulich sind. Sie erholt sich sehr viel schneller als die Gesamtwirtschaft und erweist sich – wie schon während der Hochphase der Krise – als Konjunkturanker. Und: Sie kann auch einen Teil der Beschäftigungsverluste in anderen Branchen kompensieren.

Das zeigt die Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2010. An der Umfrage haben sich insgesamt über 28.000 Unternehmen beteiligt, darunter rund  800 Betriebe aus der Gesundheitswirtschaft. 

DIHK Konjunkturumfrage Anfang 2010
 

 
DIHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft PDF Drucken E-Mail

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin hat 2009 den neuen DIHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft eingesetzt. Den Vorsitz hat Ludwig Georg Braun, Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG und Ehrenpräsident des DIHK, inne.

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