NRW-Zukunftsmarkt Gesundheitswirtschaft

In der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen arbeiten über eine Million Menschen. Die Struktur der Gesundheitswirtschaft hebt sich auffällig von anderen Branchen ab, da sie unterschiedlich stark reglementierte Märkte umfasst. Diese Märkte sind durch die Wertschöpfungskette miteinander verbunden und eng verzahnt.

Die Gesundheitswirtschaft wird durch die klassischen Kernbereiche der stationären Versorgung und ambulanten Versorgung bestimmt. Einbezogen werden außerdem die Vor- und Zulieferindustrien wie Medizintechnik, Gesundheitshandwerk, Biotechnologie, Handel mit Gesundheitsprodukten oder Pharmaindustrie.

 

 

Im Rahmen der Wertschöpfungskette werden zudem Bereiche mit Synergieeffekten wie Gesundheitstourismus, Wellness, gesunde Ernährung, Sport, Freizeit oder Wohnen hinzugezählt. Schließlich umfasst die Wertschöpfungskette der Gesundheitswirtschaft die komplexe Wissenschaft und Forschung, Ausbildung und Verwaltung

wertschoepfungskette

Mit mehr als einer Millionen Beschäftigten ist die Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen mit Abstand die größte Branche. Aufgrund der hohen Wachstumsdynamik ist in den nächsten Jahren mit einem Zuwachs von rund 200.000 Arbeitsplätzen in Nordrhein-Westfalen zu rechnen. Einer der Gründe dafür ist die demographische Entwicklung. In Nordrhein-Westfalen leben im Jahr 2008 über 18 Millionen Menschen, von denen etwa 20 Prozent über 65 Jahre alt sind. Der Anteil der Bevölkerung in NRW, die über 65 Jahre alt ist, wird in den nächsten Jahren rapide steigen, so dass der Gesundheitswirtschaft und der Versorgung der Bevölkerung eine zunehmend bedeutendere Rolle zukommt.

(vgl.: http://www.gesundheitswirtschaft-nrw.de/)