Die Kölnmesse in der Corona-Krise

Die Kölnmesse in der Corona-Krise

Die Kölnmesse in der Corona-Krise

Die Internationale Eisenwarenmesse in Köln war Ende Februar 2020 eine der ersten deutschen Messen, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise abgesagt oder verschoben wurde.

Koelnmesse-Veranstaltungen im Ausland, insbesondere in Asien, waren schon zuvor betroffen. Hintergrund war stets die Sorge um die Gesundheit der Messeteilnehmer in Verbindung mit den behördlichen Vorgaben. Mitte März folgte die gleiche Entscheidung für alle Messen in Köln bis Ende Juni, darunter die PerMediCon die vom 9. bis 10. Juni auf den November 2020 verschoben wurde. Schließlich wurde nach dem bundesweiten Verbot von Großveranstaltungen vor wenigen Tagen die gamescom als physische Veranstaltung – mit zuletzt 370.000 Teilnehmern – abgesagt, sie findet in einem rein digitalen Format statt.
 
Es ist aber das erklärte Ziel der Koelnmesse, ihre Fachmessen im Herbst 2020 durchzuführen – unter strengen Kriterien und Maßnahmen, die dies möglich machen. Fachmessen mit B2B-Orientierung unterscheiden sich grundlegend von Volksfesten und anderen großen Publikumsereignissen. Denn Messen werden eine wesentliche Rolle dabei spielen, aus der Krise heraus möglich schnell zu einer gewissen Normalität in der weltweiten Wirtschaft zurückzufinden.

Guido Gudat, Zentralbereichsleiter Unternehmenskommunikation, Kölnmesse GmbH

Erstellt am 06.05.2020