Zusammenarbeit mit anderen Netzwerken

Neben der Arbeit in der vereinsinternen Arbeitskreisen gehört auch die Beteiligung an bundesweiten Netzwerken zu den Instrumenten, mit denen der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. Transparenz, Kooperation und Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft verfolgt:

European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing

Im „Call for Reference Sites 2019” der Europäischen Innovationspartnerschaft für Aktives und Gesundes Altern (European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing – EIP on AHA) hat die Gesundheitsregion KölnBonn die Auszeichnung „2 Sterne Referenzstandort“ erhalten.

Die Gesundheitsregion KölnBonn ist eine von insgesamt 77 Organisationen, die umfassende Strategien zur Förderung von Innovationen sowie zum Verständnis und zur Bewältigung der Herausforderungen hinsichtlich einer alternden Bevölkerung dargelegt haben. Basierend auf einem „Quadruple Helix“-Modell bringt sie ein breites Spektrum von Interessengruppen zusammen, zu denen unter anderem Vertreter*innen von Industrie, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik auf regionaler und lokaler Ebene gehören.

Der Status des Referenzstandortes wurde Organisationen verliehen, die bei der Entwicklung, Annahme und Ausweitung innovativer Vorgehensweisen für aktives und gesundes Altern hervorragende Leistungen erbracht haben. Zusätzlich sollten diese Ansätze mit den strategischen Zielen der Europäischen Innovationspartnerschaft für Aktives und Gesundes Altern (EIP on AHA) und den neuen strategischen Entwicklungen in Einklang stehen. Das schließt auch die Transformation von Gesundheit und Pflege im digitalen Binnenmarkt und die Arbeiten im Rahmen der Horizont 2020 „Cooperation and Support Action WE4AHA“ ein.

EIP on AHA bietet einen Rahmen für die kontinuierliche Verbesserung und die Einbeziehung neuer relevanter Interessengruppen, damit jeder Referenzstandort seine Aktivitäten weiter verbessern kann: Referenzstandorte können Lücken und Verbesserungsmöglichkeiten identifizieren und einen verbesserten Umsetzungsplan entwickeln. Dies ermöglicht es den Referenzstandorten, sich ständig zu hinterfragen und zu vergleichen, um sicherzustellen, dass sie bei der Strategie- und Politikentwicklung an vorderster Front stehen und so zum Wirtschaftswachstum in ihrer Region und in ganz Europa beitragen.

Weitere Informationen über die Europäische Innovationspartnerschaft für Aktives und Gesundes Altern finden Sie hier.

European Connected Health Alliance

Die European Connected Health Alliance (ECHAlliance) ist eine Dachorganisation, die Stakeholder vereint und die Bildung regionaler Ecosysteme unterstützt. Als Multiplikator ist die ECHAlliance in vielen europäischen Projekten aktiv und engagiert sich insbesondere in Themen rund um die Digitalisierung des Gesundheitswesens, z.B. durch die Gründung eines „Digital Health Observatory” (www.digitalhealthobservatory.com) und durch die Unterstützung der „Digital Health Society” Bewegung (www.thedigitalhealthsociety.com). Die Kooperation des Gesundheitsregion KölnBonn e.V. mit der ECHAlliance verstärkte sich 2018 personell aufgrund der beratenden Tätigkeit von Dr. Alexia Zurkuhlen, Projektleiterin der HRCB Projekt GmbH, für die ECHAlliance, u.a. in dem europäischen Projekt „WE4AHA”.

Der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. ist Koordinator des Ecosystems Rheinland.

Community of Regions for Assisted Living

Seit Ende Februar 2018 ist der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. Mitglied im Europäischen CORAL Netzwerk. CORAL steht dabei für „Community of Regions for Assisted Living“. Es handelt sich um ein Europäisches Netzwerk verschiedener Regionen, die in den Bereichen AAL (ambient assisted living) und gesundes Altern zusammen arbeiten. Ziel ist es, die regionalen Perspektiven auf die Agenda der Europäischen Kommission zu bringen und sich überregional zu vernetzen.

Stakeholder-Netzwerk – NRW.Europa 

Die Gesundheitsregion KölnBonn – HRCB Projekt GmbH ist seit 2018 Mitglied im Stakeholder-Netzwerk – NRW.Europa mit dem Ziel der intensiven Verzahnung bestehender Dienstleistungsangebote anderer Institutionen in NRW mit weiteren EU-Expertinnen und Experten. Mitglieder des Stakeholder-Netzwerkes sind Ministerien, Kammern, Verbände, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften sowie Initiativen und Agenturen.

Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen e.V.

Der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. engagiert sich bereits seit Jahren im Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen e.V. (NDGR). Durch die Kooperationen im NDGRsoll das Bild der Gesundheitswirtschaft geschärft werden – sowohl in der nationalen Wahrnehmung als auch vor allem in der außenwirtschaftlichen Perspektive. Als Dachorganisation für die einzelnen Gesundheitsregionen umfasst das Netzwerk über 1.000 Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft – von der Grundlagenforschung über Forschungs- und Entwicklungsinstitute bis hin zum stationären und ambulanten Versorgungsbereich.

Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

Der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. ist durch Herrn Prof. Dr. Wolfgang Goetzke im DIHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft vertreten. Zu den Kernaufgaben des DIHK

gehört es, das Wissen der Organisation zu bündeln. Dabe kooperiert der DIHK auf allen seinen Arbeitsebenen mit den IHKs. Der DIHK setzt die Informationen und Erfahrungen der IHKs in Politikberatung in Berlin und Brüssel um und informiert die IHKs über aktuelle Entwicklungen auf Bundes- und europäischer Ebene. Der Ausschuss für Gesundheitswirtschaft ist einer von insgesamt 16 Fachausschüssen des DIHKs.

Netzwerk CoRe-Net

Das Cologne Research and Development Network (CoReNet) ist ein BMBF gefördertes Kompetenznetzwerk. Die Projektleitung führt Prof. Dr. Holger Pfaff, Universität zu

Köln. Ziel dieses Netzwerkes ist es, die Forschung und Versorgungspraxis in Köln näher zusammen zu bringen. Hierzu werden Strukturen geschaffen, die den Austausch untereinander fördern und darüber neue, innovative Versorgungs(forschungs)projekte für den Raum Köln ermöglichen. 

Zwischen dem CoRe.Net Netzwerk und der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. besteht eine gegenseitige Mitgliedschaft.

Netzwerk ZENIT

Das Zentrum für Innovation und Technik in NordrheinWestfalen, kurz ZENIT, mit Sitz in Mülheim an der Ruhr wurde 1984 gegründet. Im Auftrag von EU, Bund und Landunterstützt ZENIT vor allem kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen sowie Hochschulen bei deren Innovations- und Internationalisierungsaktivitäten undbringt potenzielle Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Ziel ist es, den Weg für gute Ideen zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen zu ebnen und diesen auch international zum Erfolg zu verhelfen.

Zwischen dem ZENIT Netzwerk und der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. besteht eine gegenseitige Mitgliedschaft.

Bio River e.V.

Der Rhein als verbindendes Element gab der Kernregion der nordrhein-westfälischen Biotechnologie den Namen: BioRiver®. Knapp 180 Biotechnologie- und Life Science-Unternehmen sind zwischen Köln, Bonn, Düsseldorf, Aachen und Jülich konzentriert. BioRiver – Life Science im Rheinland e.V. ist das unternehmergetriebene Netzwerk als Interessenvertretung der Life-Science-Industrie und -Wissenschaft in der BioRegion Rheinland und bietet eine Plattform für den intensiven Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Investoren und Politik.

Zwischen dem BioRiver e.V. und der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. besteht eine gegenseitige Mitgliedschaft.

BioCologne e.V.

BioCologne ist das Netzwerk zur Förderung der Biotechnologie und der Biowissenschaften in der Region Köln.

Zwischen dem BioCologne e.V. und der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. besteht eine gegenseitige Mitgliedschaft.